Corona-Pandemie: Informationen für den Kita-Besuch ab 15.03.21 mit Schaubild bei Krankheitssymptomen

Die Regelungen seit dem 16.12.2020 finden weiterhin bis 31.03.21 unverändert Anwendung. 

Ab Montag, den 15. März 2021, gilt in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Folgendes für Kinder in den Kindertageseinrichtungen: 

  • Kinder mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung ist erst wieder möglich, wenn die Kinder wieder bei gutem Allgemeinzustand sind (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.
  • Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind.
  • Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.

Besucht ein Kind die Kindertageseinrichtung und treten während des Tagesverlaufs Krankheitssymptome auf, so muss das betreffende Kind abgeholt werden.

Schaubild Verhalten bei Krankheitsymptomen

Seit dem 22.02.2021 könnte mit einem eingeschränkten Regelbetrieb begonnen werden. Das heißt alle Kinder können die Kita wieder regulär besuchen. Die Betreuung findet in festen Gruppen und mit dem geltenden Rahmen- und Hygieneplan statt.

Voraussetzung hierfür ist, dass der 7-Tage Inzidenzwert unter 100 liegt. Derzeit ist dies im Landkreis Cham nicht der Fall, sodass der Regelbetrieb noch nicht starten kann.

Sollte allerdings der 7-Tage-Inzidenzwert am Freitag einer Woche die 100 unterschreiten, so gilt ab dem darauffolgenden Montag die Betreuung im Regelbetrieb für mindestens eine Woche. Falls dann aber in dieser Woche am Freitag, der Wert wieder über 100 liegen sollte, so gilt ab dem darauffolgenden Montag wieder die Notbetreuung. 

Das bedeutet dann wieder:

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen bleibt grundsätzlich  untersagt.

Eine Notbetreuung für Kinder für folgende Personengruppen wird angeboten:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht

Mit dem hier verlinkten Formular können Eltern ihr Kind dann wieder zur Notbetreuung anmelden.

formular-notbetreuung 11.01.21

Informationen zu den zusätzlichen Kinderkrankentagen

Der Bundestag und der Bundesrat haben beschlossen, rückwirkend zum 05.01.2021 die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage) und eine Inanspruchnahme auch ohne Erkrankung des Kindes bei geschlossenen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bzw. bei einem eingeschränkten Betrieb zu ermöglichen.

Anträge auf das Kinderkrankengeld in diesen Fällen sind durch die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse zu stellen. Eine Krankschreibung durch eine Ärztin oder einen Arzt bedarf es in den Fällen des Arbeitsausfalls aufgrund der Kinderbetreuung nicht, da die Kinder ja nicht krank sind. Die Krankenkassen können einen von den Einrichtungen auszufüllenden Nachweis verlangen. Hierfür hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit eine Musterbescheinigung entwickelt. Diese Musterbescheinigung kann von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen verwendet werden und dem formellen Antrag der Eltern bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung beigelegt werden. Die Bescheinigung finden Sie hier.

https://www.bmfsfj.de/blob/165074/c58d7ec7fe9af6794558212ad85821f9/20210120-musterbescheinigung-data.pdf

Weitere Informationen zu den Regelungen rund um die Erweiterung der Kinderkrankentage und dazu, welche Unterstützung privat krankenversicherte Eltern erhalten, finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit und auf der Homepage des  Bundesfamilienministeriums.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld/faqs-kinderkrankengeld.html

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/kinderbetreuung-bei-schul–und-kitaschliessungen

Für weitere Rückfragen sollten die Eltern sich an ihre gesetzliche Krankenkasse wenden, da diese am Ende über die Gewährung des Kinderkrankengeldes entscheidet.

Ebenfalls angehängt sind die Bestimmungen für Reiserückkehrer, die ihr Kind in die Kita bringen möchten.

elternbrief_30-12-2020