Am 14. November feierten wir unser traditionelles St.-Martinsfest – und erneut zeigte sich, welch starken Zusammenhalt die Einrichtung und die Gemeinde verbindet. Zahlreiche Besucher fanden sich ein, darunter Eltern, Großeltern, ehemalige Kita-Kinder, Freunde der Einrichtung sowie die Familien des Waldkindergartens mit ihren Trägerinnen.
Wir eröffneten die Feier und begrüßten ganz herzlich Diakon Müller, der gemeinsam mit den Kita-Kindern die feierliche Andacht gestaltete. Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Feuerwehren aus Waffenbrunn, Obernried, Kolmberg, Balbersdorf und Rhanwalting, die wie jedes Jahr für Sicherheit und die Ausleuchtung des gesamten Geländes sorgten. Ein besonderer Gruß und Dank gilt außerdem Tanja Kolbeck, die mit ihrem Pferd Toni erneut den heiligen St. Martin für die Kinder verkörperte.
Eine Andacht voller Licht und Freude
Unter dem Motto „Lass dich anstecken mit dem Licht der Freude“ brachten die Kinder in der Andacht Licht und Hoffnung zum Ausdruck. Sie zogen zu einem Lied einen Lichterbogen und präsentierten selbstgemalte Bilder, die sie selbst vertont und verklanglicht hatten. Diese erzählten die Geschichte von Tio, der seinen Stern verlor und dabei entdeckte, dass das Licht im Herzen erstrahlt, wenn man Gutes tut und sein Licht mit anderen teilt.
Die Kinder trugen zudem eine Lichtermeditation sowie Fürbitten vor. In seiner Ansprache erinnerte Diakon Müller daran, dass bereits Jesus davon sprach, wie Menschen leuchten, wenn sie anderen Gutes tun. Zudem betonte er Jesu Worte: „Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben“. Dieses Licht entstehe überall dort, wo Menschen einander lieben, helfen und teilen – so wie es auch St. Martin tat, als er seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.
Laternenzug, Rollenspiel und gemeinsamer Ausklang
Nach der Andacht verteilte Diakon Müller gemeinsam mit dem Kita-Team frisch gebackene „Martins-Herzen“ von Tamara Ederer, die die Kinder mit ihren Eltern teilen durften. Anschließend zog ein bunter Laternenzug durch den Garten der Kita – angeführt von St. Martin auf Toni.
In einem kleinen Rollenspiel wurde die Mantelteilung eindrucksvoll nachgestellt, wobei Herr Schleicher den Bettler spielte. Zum Abschluss kamen alle Besucher erneut im Garten zusammen. Dort sorgten der Elternbeirat sowie viele engagierte Eltern für das leibliche Wohl der Gäste. Ein besonderer Dank gilt Alois und Felix Pöschl, die unermüdlich und ehrenamtlich Bratwürste grillten.
Mit viel Wärme, Gemeinschaft und strahlendem Licht wurde die Geschichte des heiligen Martin lebendig – ein Fest, das ebenso besinnlich wie verbindend wirkte und in dem mit vielen Lichterketten dekorierten Garten ausklang.
